Bezieht sich auf die Doku: Der Anschlag von London
Traurig. Ich bin nicht sicher, ob mein erster post hier nicht auch mein letzter sein wird; das hängt nicht zuletzt auch davon ab, wie er hier im Forum aufgenommen wird. Selbst wenn mein Account - weil "politisch inkorrekt" (oink, oink) - gesperrt werden sollte - ich glaube nicht an die Mär des internationalen, islamistischen Terrorismus. Terrorismus steht immer in direktem Zusammenhang mit regionalen Konflikten und ist immer mit konkreten Forderungen verknüpft. Für alles andere gilt der Verdacht: Geheimdienst-/Paramilitär-Operation, Staatsterrorismus.
Diese zusammengewürfelte Doku lebt von den Auslassungen. Genau wie die offizielle Berichterstattung über 9/11, in denen mit schöner Regelmäßigkeit der Kollaps von WTC 7 ausgeblendet wird. Bei den Anschlägen von London fanden zeitgleich Katastrophenschutzübungen statt, an genau den Orten und genau zu der Zeit, als die Bomben hochgingen. Das ist kein Gerücht, davon wurde sogar im Fernsehen berichtet. Warum wird das hier nicht erwähnt?
Noch paar Kostproben:
„Ich kann nicht glauben, dass er das getan hat. Er muss dazu gezwungen worden sein.“
Tja, nur von wem? Irgendwelche finsteren Hintermänner. Oder vielleicht völlig unbedarft, bereit, eine Rolle bei einer Antiterror-Übung zu spielen – aus Patriotismus gar, oder für Geld? Wie war noch gleich die politische Botschaft der Londoner Anschläge? 2005? Die Briten standen im Irak stark unter Druck, die Gerüchte um 9/11 machten die erste Runde. Wer war hier noch gleich der Böse?
Ariel Merari: „...legen nahe, dass jedes Selbstmordattentat durch etwas Anderes erklärt werden muss.“ Die naheliegendste Erklärung: Manche werden benutzt, sie sind Patsies. Keine Rede davon in dieser Doku – aber alles streng wissenschaftlich und scheinbar ausgewogen. Milgram und Asch, die ollen Kamellen (wieso eigentlich gerade die?); "Gruppenbindung", "Verschwörer". Dass ich nicht lache.
Bank-of-England meets Bertelsmann – britisch-deutsche Propaganda-Spin-Nebelkerzen-Pseudowissenschafts-Brandstifter-Doku.

