Shoa als Psychose
Die Provokanten Thesen des Avraham Burg
Die Erinnerung an die Judenvernichtung gehört zum Gründungsmythos des Staates Israel: Nie wieder Opfer sein. Der Publizist Avraham Burg fordert, Israel müsse den Holocaust hinter sich lassen. Sein Buch hat nicht nur in Israel eine heftige Diskussion ausgelöst.
Im heiligen Land entsteht 1948 der Staat Israel als Heimstatt für das jüdische Volk. Die Flüchtlinge aus den Konzentrationslagern und Zionisten, Vertreter einer radikalen Ideologie, wagen gemeinsam den Neuanfang auf fremdem Territorium - das Experiment Israel. Immer begleitet von der Angst vor feindlichen Nachbarn, rüstet der junge Staat auf. Erst das Sicherheitsdenken schafft den Zusammenhalt, immer in Abgrenzung zu den Anderen. Israel bleibt im Kriegszustand und militarisiert die eigene Gesellschaft. Das Opfergedenken wird zum Teil der nationalen Sicherheitsdoktrin.
Quelle:
http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/ ... index.html

